Über mich

Miss Alexis

, das bin ich. Alex, eine stoffverrückte Nähbiene aus dem Ruhrpott.

Geboren bin ich in Frechen und aufgewachsen in Berlin- Mitte. Nach einem kurzen Schlenker über Wuppertal bin ich der Liebe wegen nach Essen gezogen.

Ich bin gelernte Krankenschwester und liebe meinen Beruf sehr. Mir liegt das Soziale sehr und es wäre nie etwas anderes beruflich für mich in Frage gekommen. Allerdings ist dieser Beruf mit Familie und vielen Kindern nicht so sehr vereinbar.

Wir  leben in einer riesigen Patchwork Familie mit sechs Kindern zusammen unter einem Dach, wobei der Größte wegen des Studiums schon ausgezogen ist.

Eine kreative Ader wurde mir, glaube ich, in die Wiege gelegt.
Ich zeichne gerne, bastel, häkel und nähe. Im Grunde wird einfach alles ausprobiert. Entweder es klappt, oder nicht.

Wer steckt hinter MIss Alexis
Wie ich zum nähen gekommen bin

Wie ich zu nähen gekommen bin?

Ich hatte schon immer Probleme damit, das passende zum Anziehen zu finden. Ich hatte eine Vorstellung in meinem Kopf, dann gab es das nicht zu kaufen und ich war völlig frustriert.

Kurz vor der Geburt meines Sohnes hatte Lidl Singer Maschinen im Angebot. Meine Mutter kaufte mir eine und so probierte ich anfangs ein wenig rum. Nach kurzer Zeit hatte ich dann mein erstes Hoodiekleid fertig, zwar alles andere als perfekt. Aber immerhin.

Bei uns im Dorf gibt es einen kleinen Nähladen. Und damals hatten sie Nähkurse für Erwachsene angeboten. Und mit einem Säugling war es super praktisch nicht weit fahren zu müssen und so ging ich dort hin um die ersten Tricks kennenzulernen.

Ich wollte dann aber mehr und meldete mich in der Stadt an. Dort ging ich dann knapp 3 Jahre jede Woche hin und lernte nähen.

Meine Singermaschine hängte ich nach noch nicht mal einem Jahr an den Nagel und kaufte mir ein ordentliches Teil namens Pfaff. Ich wollte mich nicht ständig über Kleinigkeiten ärgern. Stoffgefresse, keine starke Nähleistung und und und

Danach zogen ziemlich schnell die Over- und Coverlock hier ein. 
In die Welt des Plottens bin ich auch mal kurz eingetaucht, habe mich dann aber für eine Stickmaschine entschieden.

Wie kam die Idee einen Laden aufzumachen?

Tja, diesen Traum hatte ich schon ziemlich lange.

Die Selbstständigkeit kam dann in einer Nacht und Nebelaktion.
Ich habe einfach mein Gewerbe im Internet angemeldet und dachte danach „Oh Gott, was hab ich denn da jetzt gemacht?“ 
Ich war anfangs echt unsicher und hatte Angst irgendwas verkehrt zu machen.
Heute bin ich unheimlich glücklich, dass ich mich einfach getraut habe, das zu machen was mein Bauch mir gesagt hat.

Es ist ein verrücktes Gefühl, dass Leute auf einmal meine selbst genähten Sachen kaufen und tragen.

Die Idee von MIss Alexis

Früher habe ich immer nur schwarz und grau getragen. 
Man muss sich viel öfter trauen, einfach mal zur Farbe zu greifen.

Ich musste ziemlich schnell feststellen, dass Stoffe kaufen und nähen zwei unterschiedliche Hobbys sind. Aber man kann nicht genug Stoff haben, es gibt nur zu kleine Regale.
Und manch ein Stoff muss auch erstmal reifen, bevor er irgendwann seine Bestimmung gefunden hat.

Bei den Stoffen habe ich allerdings schon immer auf die Qualität geachtet, weshalb ich auch im Laden nur hochwertig produzierte Biostoffe verkaufe. Was anderes kommt bei mir nicht in die Tüte.